Vorgehen von Rot-Grün

Der Elternverein NRW beschreibt das systematische Vorgehen der Landesregierung so:

… Der Rat der Gemeinde oder der Stadt lässt von Einrichtungen wie „Institut für Schulentwicklungsforschung“, „Projektgruppe Bildung und Region“ oder „Lehrstuhl für pädagogische Forschung“ für teures Geld ein Gutachten erstellen. Darin steht meistens, eine Gesamtschule oder eine „Gemeinschaftsschule“ – neuerdings an deren Stelle die gesetzlich verankerte  „Sekundarschule“ – sei die Lösung aller sozialen, demographischen und finanziellen Probleme der Kommune. Der Gemeinderat oder der Stadtrat stützt sich auf das Gutachten und beschließt einen entsprechenden Schulentwicklungsplan einschließlich der Feststellung, welche Schulen für die neue geschlossen werden müssen….(Zitat [ elternverein-nrw.de] Stand: 02.07.12).

Auch in Bottrop wurde so vorgegangen und ein entsprechendes Gutachten bei der Projektgruppe Bildung und Region für entsprechendes Entgelt beauftragt, das „völlig überraschend“ für Bottrop auch zu keinem anderen Ergebnis kommt, wie andernorts. Es wurde eine sogenannteLenkungsgruppe“ eingesetzt, die sich mit der kommunalen Schulentwicklung auseinander setzt. Diese wurde schon vor der Landtagswahl eingerichtet.

Nur die FDP hat bereits im Landtagswahlkampf auf die negativen Folgen des Schulkonsenses von CDU, SPD und GRÜNEN für unser jetziges Schulsystem hingewiesen (siehe Pressemitteilung vom 08.05.12 [ fdp-bottrop.de]

SPD, CDU und GRÜNE haben dieses Thema mit einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit bewusst aus dem Landtagswahlkampf heraus gehalten, um sich mit dem Widerstand von Eltern und Schülern (siehe auch Bürgerentscheid Hamburg) nicht im Wahlkampf auseinandersetzen zu müssen.

Links:

  • Gewerkschaft „Lehrer NRW“: Abschied vom Leistungsprinzip [ →hier]
  • Gewerkschaft „Lehrer NRW“: Nicht Reagieren – agieren! [ →hier]
  • WAZ: Gewerkschaft bangt um Realschulen [ → hier]
  • WAZ: Eltern müssen handeln! (Beispiel Castrop-Rauxel) [ →hier]
  • Gründe für ein differenziertes Schulsystem [ → hier]